Meine Geschichte – oder: Wie mich Hunde zu dem gemacht haben, was ich heute bin 

Ein Leben ohne Hund? Für mich ungefähr so vorstellbar wie Frühstück ohne Kaffee oder Tee– möglich, aber absolut sinnlos. 

Seit über 40 Jahren begleiten mich Hunde durchs Leben. Angefangen hat alles mit Biggi, unserer Familien-Dackeldame mit dem Ego eines Dobermanns. Biggi und ich? Nun ja… sagen wir: Es war kompliziert. Die Kommunikation zwischen uns beschränkte sich auf gegenseitiges Knurren – und gelegentliches Beißen. Wer angefangen hat? Gute Frage. Wahrscheinlich war’s Biggi. Oder ich. Ich plädiere auf Erinnerungslücke. 

Als ich 10 war, hielten meine Eltern mich für reif genug für einen neuen Hund (was eine diplomatisch formulierte Rückmeldung zu meiner Beziehung mit Biggi war). Und so zog Baffi bei uns ein – eine Labrador-Hündin mit dem Herz auf dem rechten Fleck und Engelsgeduld. Sie war meine treue Begleiterin durch die Jugendzeit, inklusive erster Liebe und Auszug in die erste eigene Wohnung. 

Mein erster „eigener“ Hund war – Überraschung – wieder eine Labrador-Dame. Es folgten im Laufe der Jahre ein Rottweiler, ein quirliger Mischling, ein kurzzeitiger Staffordshire Terrier, wieder eine Labbi Dame und schließlich Happy, eine Große Schweizer Sennenhündin und (bis heute) mein Seelenhund. Happy war Familienmitglied, Gefährtin, Kumpel – und manchmal mein moralischer Kompass. Sie hat mich, meinen Mann und unsere zwei Kinder viele Jahre lang begleitet – bis sie im Dezember 2024 über die Regenbogenbrücke ging. Der Abschied war schwer, aber wie es Heinz Rühmann so treffend formulierte:
„Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ 

Unser Glück auf vier Pfoten 

Auch wenn der Verlust von Happy eine große Lücke hinterlassen hat, hat Elani diese Lücke nicht einfach gefüllt – sie hat sie mit Leben, Lachen und Labrador-Power geflutet. Seit März 2025 ist sie Teil unserer Familie, und wir können kaum glauben, wie schnell sie sich in unsere Herzen geschlichen hat (und auf unser Sofa… und in unsere Betten…). 

Mit ihrer fröhlichen Art, ihrem unerschütterlichen Optimismus und ihrer typisch labbischen Lebensfreude bringt sie uns täglich zum Schmunzeln – manchmal auch zum Schwitzen. Sie liebt Menschen, Hunde, Spielzeuge, Wasser, Wurst. 

Wir sind unglaublich dankbar, dass Elani bei uns ist. Sie hat unsere Familie wieder komplett gemacht
Ein echter Wirbelwind mit Herz – und das schönste Chaos, das man sich wünschen kann. 

Dabei ist sie nicht nur energiegeladen, sondern auch kreativ – besonders, wenn es um Unsinn geht. Ihre Spezialität? Blödsinn machen mit Ankündigung. Schuhe klauen, Küchentücher und Klopapier „umdekorieren“ Elani findet garantiert immer ein Projekt.
 Und wenn irgendwo etwas auch nur entfernt essbar aussieht (oder riecht): Elani findet es, klaut es – und frisst es, wenn wir sie nicht schnell genug dabei ertappen.
Aber mal ehrlich: Genau diese Mischung aus Charme, Chaos und Charakter macht sie so unfassbar liebenswert.
 Übrigens: Wer noch mehr von Elani und ihren kleinen (und großen) Alltags-Abenteuern sehen möchte, findet auf Instagram und Facebook unter hundeschule_happyfriends ein paar lustige Geschichten, Fotos und Einblicke in unser turbulentes Zusammenleben.
Reinschauen lohnt sich – Lacher garantiert! 

Vom Hundemensch zur Hundetrainerin 

Seit vielen Jahren bin ich als Trainerin und im Vorstand eines Hundesportvereins aktiv. Immer wieder begegneten mir im Vereinsleben Mensch-Hund-Teams, die mehr brauchten als ein wöchentliches Gruppentraining – die sich echte Begleitung und individuelles Coaching wünschten. 

Genau deshalb habe ich meinen Traum verwirklicht: Ich habe die Ausbildung zur zertifizierten Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK) beim BHV (in Kooperation mit der IHK Potsdam) absolviert und arbeite nun – mit Genehmigung durch das Verterinäramt in Dessau-Roßlau, nach §11 Abs. 1 Nr. 8f Tierschutzgesetz – selbstständig als Hundetrainerin

Was mich auszeichnet? Erfahrung, Leidenschaft – und die Fähigkeit, mit einem Augenzwinkern auch die haarigen Herausforderungen des Hundealltags zu meistern. Denn bei aller Fachkompetenz: Hundeerziehung darf Spaß machen – für Zwei- und Vierbeiner.